Vom 26. Februar bis 8. März 2011 findet in Rom die zweite Ausgabe des römischen Karnevals statt, der im Vergleich zum letzten Jahr mit vielen Neuheiten und Überraschungen aufwartet.
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Der römischen Karneval ist zurück!
Am 26. Februar wird dieses große Ereignis mit
einem spektakulären Faschingszug durch das historische Zentrum von
Rom eröffnet. An ihm werden Straßenkünstler, historische Gruppen
aus der Region Lazio, Faschingswägen, Musiker und viele Masken, die
von Figuranten der Oper getragen werden, teilnehmen. Bis zum
Faschingsdienstag, den 8. März, werden Kindern und
Erwachsene die alte römische Faschingsgtradion bei kulturellen und
spielerisch Veranstaltungen ehren.
Die Veranstaltungen finden dieses Jahr nicht nur in den wichtigsten Plätzen der Hauptstadt statt, wie die Spanische Treppe, Piazza del Popolo, Piazza Venezia, sondern auch auf beinahe jedem größeren Platz, den die Ewige Stadt zu bieten hat. Im Falle von schlechtem Wetter wird sich das Faschingstreiben in öffentlichen Gebäuden und unter überdachten Strukturen abspielen.
Auf der Piazza del Popolo wird extra ein Faschingsdorf aufgebaut, das der Gastgeber von Kommödien und Reitkunst sein wird. Zudem wird hier in Zusammenarbeit mit der Oper von Rom eine Gemäldeaustellung mit Originalgemäldden aus dem 16. Jahrhundert organisiert.
Das Programm umfasst die täglichen Beteiligung von verschiedenen Verbänden der Straßenkünstler, mit denen eine wahres Jonglierfestival organisiert werden wird. In diesem Jahr wird auch die Partnerschaft mit der Stadt Venedig erneuert und neue Partnerschaften mit Viareggio und Rio de Janeiro geschlossen werden.
Am 8. März findet in einer prestigeträchtigen Gegend in Rom der Maskenball statt, dem die Stadt Rom dieses Jahr dem Genie Leonardo da Vinci widmen wird.
Die Geschichte des Karnevals in Rom
Der römischen Karneval wurde im Mittelalter geboren und erreichte seinen maximalen Ruhm nach der Wahl von Papst Paul II. Nach der Übertragung der päpstlichen Residenz auf die Palazzo Venezia, konzentrierten sich die Festlichkeiten des Karnevals im historischen Zentrum und in der Via Lata, der heutigen Via del Corso. Kommödien, Maskenparaden, Spiele, Turniere und das mit Spannung erwartete Pferderennen mit Berberpferden fanden unter der Einbeziehung der gesamten Bevölkerung statt. Zu dieser Zeit zog der römische Karneval Passanten und Zuschauer aus der ganzen Welt an. Mit dem Aufkommen der Familie Savoia in Rom im Jahre 1870, begann der Niedergang des Karnevals. Dies war vor allem auch auf die vielen Unfälle, die während der Spiele eingetreten sind und mehrere Opfer unter den Zuschauern forderten, zurückzuführen.
Seine Unsterblichkeit verdankt der römische Karneval den Schriftstellern und Dichtern wie Goethe, Gogol, Stendhal, Dickens und Dumas, sowie den Malerein von Caffi, Schor und Orlow.
Für weitere Informationen: http://www.carnevale.roma.it/










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